Spielplan

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Mo 19.1. 20:00 Jeunes mères
Di 20.1. 17:30 Relatos salvajes - Wild Tales
KantiKino
Mi 21.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Do 22.1. 20:00 Carajita
De Cine - mit Tapas ab 19 Uhr
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Mi 28.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Fr 30.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Sa 31.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
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Mo 2.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Mi 4.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Fr 6.2. 20:00 Hiver à Sokcho
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Mi 18.2. 20:00 Princess Mononoke
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Sa 21.2. 20:00 Promis le ciel
So 22.2. 19:00 Princess Mononoke
Mo 23.2. 20:00 Promis le ciel
Mi 25.2. 19:00 Kokuho – The Master of Kabuki
Fr 27.2. 20:00 Broken English
Sa 28.2. 20:00 Broken English
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Preparations to Be Together for an Unknown Period of Time

Von Lili Horvát / Ungarn / 2020

Márta ist Ungarin, lebt und arbeitet aber als erfolgreiche Neurochirurgin in den USA. An einem Kongress lernt sie den Mann kennen, den sie als die Liebe ihres Lebens sieht. Sie bricht ihre Zelte ab, kehrt nach Budapest zurück, wo er nicht zum abgemachten Treffen erscheint. Lili Horvát lädt uns ein auf eine packende Reise in die Tiefen des Verliebtseins.

Das muss man erst mal hinbekommen: Eine Liebesgeschichte erzählen, die damit beginnt, dass sie gar nicht beginnen kann, weil ein Teil der ersehnten Beziehung nicht zum Treffen erscheint. Auf der Pesterseite der alten Freiheitsbrücke über der Donau haben sie abgemacht, Márta und János. Nach einer ersten Begegnung, die Mártas Gefühlshaushalt so durcheinander gebracht hat, dass sie auf ihre Karriere als Neurochirurgin in den USA pfiff, sich in den Flieger setzte und in der alten Heimat neu beginnen wollte. Die Liebe über alles. Noch nie zuvor hatte Márta so starke Gefühle für jemanden empfunden: Jetzt oder nie.

János taucht nicht auf. Irritiert macht Márta sich auf die Suche nach ihm, und als sie ihn zu finden glaubt, behauptet er, sie noch nie gesehen zu haben. Ist er’s oder ist er’s nicht? Hat sie sich das eingebildet? Ein Fall für die Neurologie? Lili Horvát lässt das bravourös in der Schwebe, lässt Márta taumeln auf dem schmalen Grat zwischen Liebe und Wahn. Mit Gefühl und Zurückhaltung ergründet die Regisseurin das Mysterium Liebe. Ihr Film ist, um es aus Sicht der Neurologin zu beschreiben, die Operation am offenen Schädel einer Verliebten. Ein stiller Psychothriller, bei dem der Thrill die kleinsten Verschiebungen sind, die der Alltag uns liefert, nichts Schockierendes, Irritierendes eher, die kleinen Kicks, die Dinge, wie sie sich aus unterschiedlicher Sicht leicht anders zeigen können. Thrilling ist die Kameraarbeit von Róbert Maly, der den Film auf Zelluloid drehte, was Strukturen im Bild ergibt, die wir schon fast vergessen haben in der Flut digitaler Bilder. Lili Horvát schafft eine dichte Atmosphäre, eine Art im Raum schwebenden Klang, dem sie das Unfassbare belässt, das jedes Verliebtsein prägt. Sie hat ihre Referenzen, aber sie erzählt mit herausragenden SchauspielerInnen in allen Rollen eigenständig, ja eigenwillig.
Walter Ruggle

Dauer: 95 Minuten
Sprache: Ungarisch/d/f
Altersfreigabe: 16
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