Spielplan

Mi 28.10. 20:00 There Is No Evil
Fr 30.10. 20:00 There Is No Evil
Sa 31.10. 20:00 There Is No Evil
So 1.11. 19:00 There Is No Evil
Mo 2.11. 20:00 Unser Boden, unser Erbe
Di 3.11. 0:00 WICHTIGE INFORMATION
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Mi 4.11. 20:00 Unser Boden, unser Erbe
Fr 6.11. 20:00 I Am Greta
Sa 7.11. 20:00 Nuestras madres
So 8.11. 19:00 Nuestras madres
Mo 9.11. 20:00 I Am Greta
Mi 11.11. 20:00 Gilles Caron – Histoire d'un re…
Do 12.11. 15:00 Cairo Station
SeniOrient
Fr 13.11. 20:00 El robo del siglo
Sa 14.11. 20:00 El robo del siglo
So 15.11. 19:00 El robo del siglo
Mo 16.11. 20:00 El robo del siglo
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Mi 18.11. 20:00 El robo del siglo
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Mi 25.11. 20:00 Nuestras madres
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So 29.11. 19:00 Cairo Station
Mo 30.11. 20:00 El robo del siglo
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There Is No Evil

Von Mohammad Rasoulof / Iran / 2020

Heschmat, Pouya, Javad und Bahram sind vier Männer, die einander nicht kennen, aber ein gemeinsames Schicksal teilen: Sie mussten eine Entscheidung fällen, die ihre Existenz und die ihrer Lieben betraf. Mohammad Rasoulof regt uns in seinem Meisterwerk an, darüber nachzudenken, wie Männer und Frauen auch in schwierigen Situationen ihre Freiheit behaupten können. Sein Film ist ein Plädoyer für das Leben in Selbstbestimmung.

Heschmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, der seinem Alltag nachgeht und doch Tabletten zum Einschlafen benötigt. Der junge Rekrut Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten; er bekommt den Befehl, genau das zu tun. Javad ahnt nicht, dass sein Heiratsantrag nicht die einzige Überraschung für seine Geliebte an ihrem Geburtstag bleiben wird. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als seine Nichte ihn besucht, beschliesst er, ihr den Grund für sein Aussenseiterdasein zu offenbaren.

Die vier unabhängig voneinander erzählten Episoden, mit denen «There is no Evil» (Sheytan vojud nadarad) komponiert ist, sind Variationen über die moralische Kraft. Anhand von vier unterschiedlichen Menschen, die einander nicht kennen, die aber ein gemeinsames Schicksal teilen, blickt Mohammad Rasoulof (Men of Integrity) ins Leben unter einem repressiven Staat, der es seinen Bürgerinnen und Bürgern verunmöglicht, sich nicht schuldig zu machen. Er fragt danach, bis zu welchem Grad individuelle Freiheit unter einem despotischen Regime und scheinbar unentrinnbaren Bedrohungen möglich ist. Der Filmemacher verknüpft seine Handlungsfäden nur lose, und dennoch sind sie auf unerschütterliche Art miteinander verbunden. Mit jeder seiner Figuren fordert er uns auf, darüber nachzudenken, wie wir die Situationen wahrnehmen und wie wir uns verhalten würden. So ist denn der verdiente Gewinner des Goldenen Bären an der Berlinale 2020 ein starkes Plädoyer fürs Leben.

Dauer: 150 Minuten
Sprache: Farsi/deutsch/französisch
Altersfreigabe: 16
Mi 28.10. 20:00 There Is No Evil
Fr 30.10. 20:00 There Is No Evil
Sa 31.10. 20:00 There Is No Evil
So 1.11. 19:00 There Is No Evil
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