Spielplan

Do 13.8. 15:00 HD Läppli
SeniOrient
Fr 14.8. 20:30 Canción sin nombre
Sa 15.8. 20:30 To the Ends of the Earth
So 16.8. 19:00 Citoyen Nobel
Fr 21.8. 20:30 Sibyl
Sa 22.8. 20:30 Sibyl
So 23.8. 19:00 Sibyl
Fr 28.8. 20:30 Undine
Sa 29.8. 20:30 Undine
So 30.8. 19:00 Undine
Mo 31.8. 20:30 Undine
Mi 2.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
Do 3.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
Fr 4.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
Sa 5.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
So 6.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
19:00 Paul Nizon: Der Nagel im Kopf
Mo 7.9. 20:30 Undine
Mi 9.9. 20:30 Undine
Do 10.9. 15:00 La belle et la bête
SeniOrient
Fr 11.9. 20:30 Undine
Sa 12.9. 20:30 Notre-Dame du Nil
So 13.9. 19:00 Notre-Dame du Nil
Mo 14.9. 20:30 Undine
Mi 16.9. 20:30 Notre-Dame du Nil
Do 17.9. 20:00 Die neue Achtsamkeit
Special
Fr 18.9. 19:00 Kurzfilmnacht 2020
Festival
Sa 19.9. 20:30 Los sonámbulos
So 20.9. 19:00 Hexenkinder
Mo 21.9. 20:30 Notre-Dame du Nil
Mi 23.9. 20:30 Los sonámbulos
Fr 25.9. 20:30 O Fim Do Mundo
Sa 26.9. 20:30 O Fim Do Mundo
So 27.9. 19:00 Los sonámbulos
Mo 28.9. 20:30 Hexenkinder
Mi 30.9. 20:30 O Fim Do Mundo
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Canción sin nombre

Von Melina Léon / Peru / 2019

Georgina erwartet ihr erstes Kind. Die mittellose junge Frau hört von einer Klinik, die eine kostenlose Geburt anbietet. Doch das Neugeborene und die Klinik verschwinden. Georgina versucht alles, ihr Kind zu finden. Melina León erzeugt eine expressionistische Atmosphäre, um vom realen Drama zu erzählen.

Der Film beginnt mit einem Fernseher, der Bilder von sozialen Aufständen, Demonstrationen und Guerillakrieg ausstrahlt. Es sind die 1980er Jahre, mit dem Guerillakrieg in Peru. Jeden Tag verlassen Georgina und Leo ihre kleine Hütte, um in Lima zu arbeiten. Er als Verladearbeiter, sie als Verkäuferin von Gemüse. In den letzten Monaten ihrer Schwangerschaft erfährt Georgina von einer Klinik, die schwangeren Frauen kostenlose Behandlung anbietet. Sie wird dort betreut, und die Entbindung findet statt, aber Georgina wird ihr Kind nie sehen. Pedro, ein junger Journalist, wird der Einzige sein, der ihr bei der Suche nach ihrem Kind hilft.

Mehr als das Erzählen von Georginas Geschichte wollte Melina León, dass die Zuschauenden die Trauer der Heldin und das Elend des QuechuaVolkes nachempfinden. Sie hat mit ihrem grossartigen Kameramann Inti Briones an Ästhetik und Bild gefeilt. Die Verwendung eines fast quadratischen 1.85er Cadres und der Schwarz-WeissFotografie unterstreicht die Enge der Protagonisten. Kafka ist nicht weit. Georgina und Leo leben in einem Vorort. Ihr täglicher Abstieg in die Stadt ist wie ein Kreuzweg, der durch konkrete Musik unterstrichen wird. Schlicht und grossartig.

Dauer: 97 Minuten
Sprache: Spanisch/deutch/französisch
Altersfreigabe: 16
Fr 14.8. 20:30 Canción sin nombre
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