Spielplan

Mo 18.2. 20:00 Rafiki
Mi 20.2. 20:00 Zur Sache Schätzchen
1968
Do 21.2. 20:00 Architektur der Unendlicheit
Fr 22.2. 20:00 The Wild Pear Tree
Sa 23.2. 20:00 The Wild Pear Tree
So 24.2. 19:00 The Price of Everything
Mo 25.2. 19:00 The Wild Pear Tree
Mi 27.2. 19:00 The Wild Pear Tree
Fr 1.3. 20:00 Tel Aviv on Fire
In Anwesenheit des Regisseurs
Sa 2.3. 19:00 The Wild Pear Tree
So 3.3. 15:00 Supa Modo
Familienkino
19:00 Immer und ewig
Mo 4.3. 20:00 Immer und ewig
Mi 6.3. 20:00 Immer und ewig
Fr 8.3. 20:00 Tel Aviv on Fire
Sa 9.3. 20:00 Tel Aviv on Fire
So 10.3. 19:00 Tel Aviv on Fire
Mo 11.3. 20:00 Tel Aviv on Fire
Di 12.3. 20:00 Thuletuvalu
In Anwesenheit des Regisseur
Mi 13.3. 20:00 Tel Aviv on Fire
Do 14.3. 15:00 Out of Africa
SeniOrient
20:00 Buon Inverno
Italoabend
Fr 15.3. 20:00 Yuli
Sa 16.3. 20:00 Yuli
So 17.3. 19:00 Die göttliche Ordnung
1968
Mo 18.3. 20:00 Yuli
Mi 20.3. 17:30 Zwischen Kalkül und Zufall
20:00 Eisenberger
Fr 22.3. 20:00 Yuli
Sa 23.3. 20:00 Yuli
So 24.3. 19:00 Buon Inverno
Mo 25.3. 20:00 Yuli
Mi 27.3. 20:00 Out of Africa
Fr 29.3. 20:00 Yuli
Sa 30.3. 20:00 Tel Aviv on Fire
So 31.3. 19:00 Supa Modo
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Shiraz

Von Franz Osten / Indien / 1928

Das Filmmelodrama Shiraz ist eine Entdeckung. Es basiert auf der wahren Geschichte hinter dem Taj Mahal im indischen Uttar Pradesh. Fürst Shah Jahan hat das schönste Monument der Liebe im 17. Jahrhundert seiner Geliebten bauen lassen. Der Film ist ein prachtvolles Stück Erzählkino, sorgsam restauriert und von der Musik Anoushka Shankars begleitet, die sich als Sitarspielerin einen eigenen Namen gemacht hat, den Spuren des legendären Vaters Ravi Shankar folgend. «Shiraz» ist zum Schmelzen schön.

In einem scheinen sich jene einig, die das indische Agra besucht haben: Der Taj Mahal ist eines der formvollendetsten Bauwerke und von betörender Schönheit, ein Liebesgedicht aus Marmor. Legenden umranken es und seine 18-jährige Bauzeit. Franz Osten erzählt in seinem Filmmelodram «Shiraz» die Liebesgeschichte, die hinter dem Monument aus dem 17. Jahrhundert steht, das Liebespalast hätte sein sollen und Mausoleum wurde. Prinzessin Arjumand entkam knapp dem Tod, als die Karawane überfallen wurde, in der sie unterwegs war. Ein Töpfer nahm das Mädchen bei sich auf, nannte es Selima und zog es neben seinem eigenen Sohn Shiraz auf, ohne zu wissen, dass es eigentlich aus einem Fürstenhaus stammte. Shiraz wiederum verliebte sich unsterblich in Selima, bevor sie von Sklavenhändlern entführt und als Bedienstete an den Fürsten verkauft wurde. Auch dieser war hin und weg ob der Schöheit Selimas und zwar so heftig, dass er ihr das schönste Bauwerk der Erde errichten wollte.

Der Film «Shiraz» war 1928 eine Grossproduktion und konnte es spielend mit vergleichbaren Werken aus Hollywood aufnehmen. Gedreht wurde in realen Dekors mit ungezählten StatistInnen. Himansu Rai, der den Film produziert hatte, spielt den armen Töpfer Shiraz, der ein Leben lang um seine Geliebte kämpft. Die Kombination von Produzent und Hauptdarsteller erinnert unter anderem ans spätere Bollywood-Epos «Lagaan», in dem der indische Megastar Aamir Khan die Herzen beglückte. «Shiraz» wurde vom British Filminstitute sorgsam restauriert, die Musik, die den Stummfilm aus dem Jahr 1928 begleitet, schrieb die Sitarspielerin und Komponistin Anoushka Shankar. Ein bezauberndes Melodram.

Dauer: 106 Minuten
Sprache: stumm E Inserts mit deutschen UT
Altersfreigabe: 10