Spielplan

Fr 26.4. 19:00 Kurzfilmnacht
Kurzfilmnacht
Sa 27.4. 20:00 Nuestro tiempo
So 28.4. 19:00 Nuestro tiempo
Mo 29.4. 19:00 Nuestro tiempo
Mi 1.5. 20:30 Passion - Zwischen Revolte un...
Fr 3.5. 20:30 Ash Is Purest White
Sa 4.5. 20:30 Ash Is Purest White
So 5.5. 19:00 Passion - Zwischen Revolte un...
Mo 6.5. 20:30 Ash Is Purest White
Mi 8.5. 20:30 Doubles vies
Do 9.5. 15:00 Easy Rider
SeniOrient
Fr 10.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Sa 11.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
So 12.5. 19:00 God Exists, Her Name is Petrunya
Mo 13.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Di 14.5. 20:00 Eric Clapton - Life in 12 Bars
Blues Festival
Mi 15.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Do 16.5. 20:00 Lazzaro felice
Italo-Abend
Fr 17.5. 20:00 Shiraz
Piano André Desponds
Sa 18.5. 20:30 Doubles vies
So 19.5. 19:00 Doubles vies
Mo 20.5. 20:00 Eric Clapton - Life in 12 Bars
Blues Festival
Mi 22.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Fr 24.5. 20:30 The Load
Sa 25.5. 20:30 Doubles vies
So 26.5. 19:00 Easy Rider
Mo 27.5. 20:30 The Load
Mi 29.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Do 30.5. 20:30 Doubles vies
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Shiraz

Von Franz Osten / Indien / 1928

Das Filmmelodrama Shiraz ist eine Entdeckung. Es basiert auf der wahren Geschichte hinter dem Taj Mahal im indischen Uttar Pradesh. Fürst Shah Jahan hat das schönste Monument der Liebe im 17. Jahrhundert seiner Geliebten bauen lassen. Der Film ist ein prachtvolles Stück Erzählkino, sorgsam restauriert: zum Schmelzen schön.

In einem scheinen sich jene einig, die das indische Agra besucht haben: Der Taj Mahal ist eines der formvollendetsten Bauwerke und von betörender Schönheit, ein Liebesgedicht aus Marmor. Legenden umranken es und seine 18-jährige Bauzeit. Franz Osten erzählt in seinem Filmmelodram «Shiraz» die Liebesgeschichte, die hinter dem Monument aus dem 17. Jahrhundert steht, das Liebespalast hätte sein sollen und Mausoleum wurde. Prinzessin Arjumand entkam knapp dem Tod, als die Karawane überfallen wurde, in der sie unterwegs war. Ein Töpfer nahm das Mädchen bei sich auf, nannte es Selima und zog es neben seinem eigenen Sohn Shiraz auf, ohne zu wissen, dass es eigentlich aus einem Fürstenhaus stammte. Shiraz wiederum verliebte sich unsterblich in Selima, bevor sie von Sklavenhändlern entführt und als Bedienstete an den Fürsten verkauft wurde. Auch dieser war hin und weg ob der Schöheit Selimas und zwar so heftig, dass er ihr das schönste Bauwerk der Erde errichten wollte.

Der Film «Shiraz» war 1928 eine Grossproduktion und konnte es spielend mit vergleichbaren Werken aus Hollywood aufnehmen. Gedreht wurde in realen Dekors mit ungezählten StatistInnen. Himansu Rai, der den Film produziert hatte, spielt den armen Töpfer Shiraz, der ein Leben lang um seine Geliebte kämpft. Die Kombination von Produzent und Hauptdarsteller erinnert unter anderem ans spätere Bollywood-Epos «Lagaan», in dem der indische Megastar Aamir Khan die Herzen beglückte. Ein bezauberndes Melodram.

Am 17. Mai live begleitet von André Desponds.

Dauer: 106 Minuten
Sprache: stumm E Inserts mit deutschen UT
Altersfreigabe: 10
Fr 17.5. 20:00 Shiraz
Piano André Desponds