Spielplan

Do 13.8. 15:00 HD Läppli
SeniOrient
Fr 14.8. 20:30 Canción sin nombre
Sa 15.8. 20:30 To the Ends of the Earth
So 16.8. 19:00 Citoyen Nobel
Fr 21.8. 20:30 Sibyl
Sa 22.8. 20:30 Sibyl
So 23.8. 19:00 Sibyl
Fr 28.8. 20:30 Undine
Sa 29.8. 20:30 Undine
So 30.8. 19:00 Undine
Mo 31.8. 20:30 Undine
Mi 2.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
Do 3.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
Fr 4.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
Sa 5.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
So 6.9. 0:00 Fantoche 2020
Festival
19:00 Paul Nizon: Der Nagel im Kopf
Mo 7.9. 20:30 Undine
Mi 9.9. 20:30 Undine
Do 10.9. 15:00 La belle et la bête
SeniOrient
Fr 11.9. 20:30 Undine
Sa 12.9. 20:30 Notre-Dame du Nil
So 13.9. 19:00 Notre-Dame du Nil
Mo 14.9. 20:30 Undine
Mi 16.9. 20:30 Notre-Dame du Nil
Do 17.9. 20:00 Die neue Achtsamkeit
Special
Fr 18.9. 19:00 Kurzfilmnacht 2020
Festival
Sa 19.9. 20:30 Los sonámbulos
So 20.9. 19:00 Hexenkinder
Mo 21.9. 20:30 Notre-Dame du Nil
Mi 23.9. 20:30 Los sonámbulos
Fr 25.9. 20:30 O Fim Do Mundo
Sa 26.9. 20:30 O Fim Do Mundo
So 27.9. 19:00 Los sonámbulos
Mo 28.9. 20:30 Hexenkinder
Mi 30.9. 20:30 O Fim Do Mundo
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Shiraz

Von Franz Osten / Indien / 1928

Das Filmmelodrama Shiraz ist eine Entdeckung. Es basiert auf der wahren Geschichte hinter dem Taj Mahal im indischen Uttar Pradesh. Fürst Shah Jahan hat das schönste Monument der Liebe im 17. Jahrhundert seiner Geliebten bauen lassen. Der Film ist ein prachtvolles Stück Erzählkino, sorgsam restauriert und von der Musik Anoushka Shankars begleitet, die sich als Sitarspielerin einen eigenen Namen gemacht hat, den Spuren des legendären Vaters Ravi Shankar folgend. «Shiraz» ist zum Schmelzen schön.

In einem scheinen sich jene einig, die das indische Agra besucht haben: Der Taj Mahal ist eines der formvollendetsten Bauwerke und von betörender Schönheit, ein Liebesgedicht aus Marmor. Legenden umranken es und seine 18-jährige Bauzeit. Franz Osten erzählt in seinem Filmmelodram «Shiraz» die Liebesgeschichte, die hinter dem Monument aus dem 17. Jahrhundert steht, das Liebespalast hätte sein sollen und Mausoleum wurde. Prinzessin Arjumand entkam knapp dem Tod, als die Karawane überfallen wurde, in der sie unterwegs war. Ein Töpfer nahm das Mädchen bei sich auf, nannte es Selima und zog es neben seinem eigenen Sohn Shiraz auf, ohne zu wissen, dass es eigentlich aus einem Fürstenhaus stammte. Shiraz wiederum verliebte sich unsterblich in Selima, bevor sie von Sklavenhändlern entführt und als Bedienstete an den Fürsten verkauft wurde. Auch dieser war hin und weg ob der Schönheit Selimas und zwar so heftig, dass er ihr das schönste Bauwerk der Erde errichten wollte.

Der Film «Shiraz» war 1928 eine Grossproduktion und konnte es spielend mit vergleichbaren Werken aus Hollywood aufnehmen. Gedreht wurde in realen Dekors mit ungezählten StatistInnen. Himansu Rai, der den Film produziert hatte, spielt den armen Töpfer Shiraz, der ein Leben lang um seine Geliebte kämpft. Die Kombination von Produzent und Hauptdarsteller erinnert unter anderem ans spätere Bollywood-Epos «Lagaan», in dem der indische Megastar Aamir Khan die Herzen beglückte. «Shiraz» wurde vom British Filmminstitute sorgsam restauriert, die Musik, die den Stumfilm aus dem Jahr 1928 begleitet, schreib die Sitarspielerin Anouskha Shankar. Ein bezauberndes Melodram um das Liebesgedicht aus Marmor.

Dauer: 106 Minuten
Sprache: stumm E Inserts mit deutschen UT
Altersfreigabe: 10
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