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Spielplan

So 25.8. 19:00 Monos
Mo 26.8. 20:30 Monos
Mi 28.8. 20:30 Monos
Fr 30.8. 20:30 Charade
Sa 31.8. 20:30 Monos
So 1.9. 19:00 Grauzone
Hommage Fredi M. Murer
Mo 2.9. 20:30 The Fall of the American Empire
Mi 4.9. 0:00 Fantoche 2019
Festival
Do 5.9. 0:00 Fantoche 2019
Festival
Fr 6.9. 0:00 Fantoche 2019
Festival
Sa 7.9. 0:00 Fantoche 2019
Festival
So 8.9. 0:00 Fantoche 2019
Festival
19:00 Le Miracle du Saint Inconnu
Mo 9.9. 20:30 Le Miracle du Saint Inconnu
Mi 11.9. 20:30 Le Miracle du Saint Inconnu
Do 12.9. 15:00 Shiraz
SeniOrient
Fr 13.9. 20:30 Le Miracle du Saint Inconnu
Sa 14.9. 20:30 Le Miracle du Saint Inconnu
So 15.9. 19:00 Der nackte König
Mo 16.9. 20:30 The Fall of the American Empire
Mi 18.9. 20:30 The Fall of the American Empire
Fr 20.9. 20:30 The Song of Mary Blane
Sa 21.9. 20:30 The Song of Mary Blane
So 22.9. 19:00 The Song of Mary Blane
Mo 23.9. 20:30 Le Miracle du Saint Inconnu
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Monos

Von Alejandro Landes / Kolumbien / 2019

Acht Jugendlichen bewachen an einem entlegenen Winkel im bergischen Dschungel Kolumbiens eine nordamerikanische Geisel und die Milchkuh Shakira. Sie spielen genau genommen Krieg, und merken erst allmählich, wie ernst das Spiel ist. Alejandro Landes hat die irre Situation zu einem atmosphärisch ungemein dichten, visuell und akustisch intensiven Film gestaltet, mit Darstellenden, die uns in den Sog des Geschehens mitreissen.

Am Anfang sieht alles so harmlos aus. Ein paar Jugendliche spielen auf einer Anhöhe, fernab der Welt. Patagrande, Rambo, Leidi, Sueca, Pitufo, Lobo, Perro und Bum Bum werden sie genannt; das sind Kampfnamen, sie gehören zu einer paramilitärischen Einheit, die Anweisungen erhalten sie von einem Boten. Ihr Auftrag ist einfach: Die Gruppe soll auf die Milchkuh Shakira aufpassen und schauen, dass die US-amerikanische Geisel Doctora nicht abhaut. Wohin sollte sie auch abhauen? Die Frage stellt sich im Lauf des Filmes immer klarer, denn einen Ausweg aus der Situation scheint es im kolumbianischen Dschungel für niemanden so einfach zu geben. Auch nicht für uns als Zuschauende, und dies wiederum ist das Verdienst einer ungemein fesselnden filmischen Arbeit.

Alejandro Landes und Co-Autor Alexis Dos Santos haben mit «Monos» einen Überlebens-Thriller gestaltet. Elementaren Anteil daran hat Kameramann Jasper Wolf, der die ausweglose Situation in delirierende Bilder fasst, während Javier Farina und Lena Esquenazi auf der Tonspur und mit der Musik von Mica Levi das Ihre beitragen. Inhaltlich geht es um Loyalitäten und kleine Machtkämpfe innerhalb einer Gruppe von Jugendlichen, wie sie sich überall auf der Welt in unterschiedlichen Formen abspielen könnten. Die mitreissende Form, in der Alejandro Landes die Situationen variiert, lässt uns Teil des Ganzen sein, unausweichlich. Man denkt natürlich an grosse Vorbilder wie «Deliverance» von John Boorman, wo unter zivilen Umständen das Irre in den Alltag eindringt, oder an Coppolas «Apocalypse Now», den ultimativen Film zum sinnleeren Kriegswahnsinn. Landes bleibt konsequent bei seinen Kids, die, der Welt entzogen,nach eigenen Gesetzen Freiheit spielen und am Ende selber genauso Gefangene sind wie ihre Geisel. Atemlos, unausweichlich, stark.

Dauer: 102 Minuten
Sprache: Spanisch/d/f
Altersfreigabe: 16
So 25.8. 19:00 Monos
Mo 26.8. 20:30 Monos
Mi 28.8. 20:30 Monos
Sa 31.8. 20:30 Monos
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