Spielplan

Sa 21.9. 20:30 The Song of Mary Blane
So 22.9. 19:00 The Song of Mary Blane
Mo 23.9. 20:30 Le Miracle du Saint Inconnu
Mi 25.9. 20:00 Tambour battant
Fr 27.9. 20:00 Tambour battant
Sa 28.9. 20:00 Tambour battant
So 29.9. 19:00 Ly-Ling und Herr Urgesi
Mo 30.9. 20:00 Tambour battant
Mi 2.10. 20:00 Tambour battant
Do 3.10. 20:00 Una storia senza nome
Serata italiana
Fr 4.10. 20:00 Best of Fantoche 2019
Special
Sa 5.10. 20:00 Systemsprenger
So 6.10. 16:00 Best of Fantoche Kids
Familienkino
19:00 For Sama
Mo 7.10. 20:00 For Sama
Mi 9.10. 20:00 Systemsprenger
Do 10.10. 15:00 Zur Sache Schätzchen
SeniOrient
Fr 11.10. 20:00 So Long, My Son
Sa 12.10. 20:00 So Long, My Son
So 13.10. 19:00 So Long, My Son
Mo 14.10. 19:00 So Long, My Son
Mi 16.10. 19:00 So Long, My Son
Fr 18.10. 20:00 Systemsprenger
Sa 19.10. 20:00 Systemsprenger
So 20.10. 19:00 Systemsprenger
Mo 21.10. 20:00 Systemsprenger
Mi 23.10. 20:00 For Sama
Do 24.10. 20:00 Troppa grazia
Serata italiana
Fr 25.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
Sa 26.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
So 27.10. 19:00 So Long, My Son
Mo 28.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
Di 29.10. 20:00 Welcome to Sodom
Special
Mi 30.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
Do 31.10. 20:00 Burn Out
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The Load

Von Ognjen Glavonic / Serbien / 2018

Gerade mal zwanzig Jahre ist es her, ein Kriegsverbrecher von damals wurde eben erst zu lebenslanger Haft verurteilt. Während der Bombenangriffe der Nato im Jahr 1999 gegen Serbien hat der arbeitslose Vlada einen Job von der Armee gefasst. Er soll eine Ladung vom Kosovo nach Belgrad transportieren. Mit seinem Roadmovie stellt der junge Filmemacher die schwer zu ertragende Frage nach der Mitverantwortung. Vlada kennt die Fracht nicht, das Ziel ist klar. Durch Gebiete, die vom Krieg gezeichnet sind, vorüber an Menschen, die die Hoffnung verloren haben, fährt er seinen versiegelten Camion. Unterwegs nimmt er einen Jungen mit, der sich absetzen will, weil es hier keine Zukunft gibt. Ist die Fracht abgeliefert, zieht es Vlada nach Hause zu Frau und Kind. Im Spielfilm «Teret», was doppeldeutig «Last» heisst. folgt Ognjen Glavonic, der damals im jugendlichen Alter auf viele Fragen keine Antwort erhielt, dem Weg, den Vlada fährt, und lässt ihn dabei innerhalb eines Tages auch eine Fahrt in sein Inneres machen. Über seine Filmfigur und die auch metaphorisch zu verstehende Reise widmet er sich einem düsteren Kapitel, das in Serbien immer noch gerne verdrängt wird, gerade so wie die Fracht, die Vlada einfach mal so transportiert.

Dauer: 98 Minuten
Sprache: Serbisch/d/f
Altersfreigabe: 16