Spielplan

Fr 26.4. 19:00 Kurzfilmnacht
Kurzfilmnacht
Sa 27.4. 20:00 Nuestro tiempo
So 28.4. 19:00 Nuestro tiempo
Mo 29.4. 19:00 Nuestro tiempo
Mi 1.5. 20:30 Passion - Zwischen Revolte un...
Fr 3.5. 20:30 Ash Is Purest White
Sa 4.5. 20:30 Ash Is Purest White
So 5.5. 19:00 Passion - Zwischen Revolte un...
Mo 6.5. 20:30 Ash Is Purest White
Mi 8.5. 20:30 Doubles vies
Do 9.5. 15:00 Easy Rider
SeniOrient
Fr 10.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Sa 11.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
So 12.5. 19:00 God Exists, Her Name is Petrunya
Mo 13.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Di 14.5. 20:00 Eric Clapton - Life in 12 Bars
Blues Festival
Mi 15.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Do 16.5. 20:00 Lazzaro felice
Italo-Abend
Fr 17.5. 20:00 Shiraz
Piano André Desponds
Sa 18.5. 20:30 Doubles vies
So 19.5. 19:00 Doubles vies
Mo 20.5. 20:00 Eric Clapton - Life in 12 Bars
Blues Festival
Mi 22.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Fr 24.5. 20:30 The Load
Sa 25.5. 20:30 Doubles vies
So 26.5. 19:00 Easy Rider
Mo 27.5. 20:30 The Load
Mi 29.5. 20:30 God Exists, Her Name is Petrunya
Do 30.5. 20:30 Doubles vies
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The Load

Von Ognjen Glavonic / Serbien / 2018

Gerade mal zwanzig Jahre ist es her, ein Kriegsverbrecher von damals wurde eben erst zu lebenslanger Haft verurteilt. Während der Bombenangriffe der Nato im Jahr 1999 gegen Serbien hat der arbeitslose Vlada einen Job von der Armee gefasst. Er soll eine Ladung vom Kosovo nach Belgrad transportieren. Mit seinem Roadmovie stellt der junge Filmemacher die schwer zu ertragende Frage nach der Mitverantwortung. Vlada kennt die Fracht nicht, das Ziel ist klar. Durch Gebiete, die vom Krieg gezeichnet sind, vorüber an Menschen, die die Hoffnung verloren haben, fährt er seinen versiegelten Camion. Unterwegs nimmt er einen Jungen mit, der sich absetzen will, weil es hier keine Zukunft gibt. Ist die Fracht abgeliefert, zieht es Vlada nach Hause zu Frau und Kind. Im Spielfilm «Teret», was doppeldeutig «Last» heisst. folgt Ognjen Glavonic, der damals im jugendlichen Alter auf viele Fragen keine Antwort erhielt, dem Weg, den Vlada fährt, und lässt ihn dabei innerhalb eines Tages auch eine Fahrt in sein Inneres machen. Über seine Filmfigur und die auch metaphorisch zu verstehende Reise widmet er sich einem düsteren Kapitel, das in Serbien immer noch gerne verdrängt wird, gerade so wie die Fracht, die Vlada einfach mal so transportiert.

Dauer: 98 Minuten
Sprache: Serbisch/d/f
Altersfreigabe: 16
Fr 24.5. 20:30 The Load
Mo 27.5. 20:30 The Load