grauzone 01
grauzone 01

Spielplan

So 20.10. 19:00 Systemsprenger
Mo 21.10. 20:00 Systemsprenger
Mi 23.10. 20:00 For Sama
Do 24.10. 20:00 Troppa grazia
Serata italiana
Fr 25.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
Sa 26.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
So 27.10. 19:00 So Long, My Son
Mo 28.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
Di 29.10. 20:00 Welcome to Sodom
Special
Mi 30.10. 20:00 Portrait de la jeune fille en...
Do 31.10. 20:00 Burn Out
Fr 1.11. 20:00 Atlantique
Sa 2.11. 20:00 Atlantique
So 3.11. 16:00 Atlantique
19:00 Le miracle du Saint Inconnu
Special
Mo 4.11. 20:00 Atlantique
Mi 6.11. 20:00 Atlantique
Fr 8.11. 20:00 Deutschstunde
Sa 9.11. 20:00 Deutschstunde
So 10.11. 19:00 Deutschstunde
Mo 11.11. 20:00 Deutschstunde
Mi 13.11. 20:00 Deutschstunde
Do 14.11. 15:00 Die wunderbaren Männer mit de...
SeniOrient
Fr 15.11. 20:00 Where We Belong
Sa 16.11. 20:00 Where We Belong
So 17.11. 19:00 Where We Belong
Mo 18.11. 20:00 Deutschstunde
Mi 20.11. 20:00 Atlantique
Do 21.11. 20:00 Un giorno all'improvviso
Serata italiana
Fr 22.11. 20:00 La cordillera de los sueños
Sa 23.11. 20:00 La cordillera de los sueños
So 24.11. 19:00 La cordillera de los sueños
Mo 25.11. 20:00 Death in Sarajevo
Mi 27.11. 20:00 Death in Sarajevo
Fr 29.11. 20:00 Death in Sarajevo
Sa 30.11. 20:00 Die wunderbaren Männer mit de...
So 1.12. 19:00 La cordillera de los sueños
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Grauzone

Von Fredi M. Murer / Schweiz / 1978

Das Filmfestival von Locarno hat Fredi M. Murer für den diesjährigen Pardo d‘onore auserkoren – den Goldenen Leoparden hat er sich im Tessin bereits mit «Höhenfeuer» abgeholt. Wir zeigen als Hommage die frisch restaurierte Kopie von «Grauzone», jenem Film, der die 1980er Bewegung voraus spürte. Eine mysteriöse Epidemie sucht da die Schweiz heim. Die Symptome: ein plötzlicher Drang ins Freie zu gehen, unvermittelte Melancholie, allgemeine Sensibilisierung. Ein unbeabsichtigt veröffentlichtes Inserat informiert über die Krankheitswelle und löst Verunsicherung aus, die auch in die uniforme Vorstadtidylle Zürichs eindringt. Hier leben Julia und ihr Mann Alfred, der neben seiner Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter ein Doppelleben als Abhörspezialist führt und immer tiefer in eine Sinnkrise gerät. Yvonne Zimmermann schrieb: «Ein Film, der im Niemandsland zwischen Stadt und Land angesiedelt ist und den verbetonierten Lebensraum mit seinen Hasenstallähnlichen Wohnblocks geschickt einsetzt als Symbol für die Entfremdung des Menschen von sich selbst und seiner von der Gesellschaft gesteuerten Fremdbestimmung ‹Grauzone›, ein fiktiver Dokumentarfilm, spiegelt intensiv nachvollziehbar die im Drehjahr 1978 herrschende Orientierungslosigkeit.»

Dauer: 99 Minuten
Sprache: CH/d/f
Altersfreigabe: 16
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