grauzone 01
grauzone 01

Spielplan

Mi 14.1. 20:00 Nacktgeld – The Exposure
Fr 16.1. 20:00 Jeunes mères
Sa 17.1. 20:00 Jeunes mères
So 18.1. 19:00 Thelma & Louise
Mo 19.1. 20:00 Jeunes mères
Di 20.1. 17:30 Relatos salvajes - Wild Tales
KantiKino
Mi 21.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Do 22.1. 20:00 Carajita
De Cine - mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 23.1. 20:00 Silent Friend
Sa 24.1. 20:00 Silent Friend
So 25.1. 19:00 The Secret Agent
Mo 26.1. 20:00 Nacktgeld – The Exposure
Mi 28.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Fr 30.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Sa 31.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
So 1.2. 19:00 Hiver à Sokcho
Mo 2.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Mi 4.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Fr 6.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Sa 7.2. 20:00 Hiver à Sokcho
So 8.2. 19:00 Silent Friend
Mo 9.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Mi 11.2. 20:00 Blame
Do 12.2. 15:00 Akahige - Dr. Rotbart
SeniOrient
Fr 13.2. 20:00 Blame
Sa 14.2. 20:00 Nacktgeld – The Exposure
So 15.2. 15:00 Di chli Häx
Familienkino
19:00 Akahige - Dr. Rotbart
Mo 16.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Mi 18.2. 20:00 Princess Mononoke
Fr 20.2. 20:00 Promis le ciel
Sa 21.2. 20:00 Promis le ciel
So 22.2. 19:00 Princess Mononoke
Mo 23.2. 20:00 Promis le ciel
Mi 25.2. 19:00 Kokuho – The Master of Kabuki
So 1.3. 15:00 Momo
Familienkino
Do 12.3. 15:00 Mes petites amoureuses
SeniOrient
Do 9.4. 15:00 Rio Bravo
SeniOrient
Fr 8.5. 17:30 KFF 2026
KantFilmFestival
Do 14.5. 15:00 Das Boot ist voll
SeniOrient
Do 11.6. 15:00 Topkapi
SeniOrient
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Grauzone

Von Fredi M. Murer / Schweiz / 1978

Das Filmfestival von Locarno hat Fredi M. Murer für den diesjährigen Pardo d‘onore auserkoren – den Goldenen Leoparden hat er sich im Tessin bereits mit «Höhenfeuer» abgeholt. Wir zeigen als Hommage die frisch restaurierte Kopie von «Grauzone», jenem Film, der die 1980er Bewegung voraus spürte. Eine mysteriöse Epidemie sucht da die Schweiz heim. Die Symptome: ein plötzlicher Drang ins Freie zu gehen, unvermittelte Melancholie, allgemeine Sensibilisierung. Ein unbeabsichtigt veröffentlichtes Inserat informiert über die Krankheitswelle und löst Verunsicherung aus, die auch in die uniforme Vorstadtidylle Zürichs eindringt. Hier leben Julia und ihr Mann Alfred, der neben seiner Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter ein Doppelleben als Abhörspezialist führt und immer tiefer in eine Sinnkrise gerät. Yvonne Zimmermann schrieb: «Ein Film, der im Niemandsland zwischen Stadt und Land angesiedelt ist und den verbetonierten Lebensraum mit seinen Hasenstallähnlichen Wohnblocks geschickt einsetzt als Symbol für die Entfremdung des Menschen von sich selbst und seiner von der Gesellschaft gesteuerten Fremdbestimmung ‹Grauzone›, ein fiktiver Dokumentarfilm, spiegelt intensiv nachvollziehbar die im Drehjahr 1978 herrschende Orientierungslosigkeit.»

Dauer: 99 Minuten
Sprache: CH/d/f
Altersfreigabe: 16
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