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Strangers on A Train war 2 Mal im Kino Orient zu sehen, zuletzt im Oktober 2017.

Strangers on A Train

Alfred Hitchcock, Grossbritannien, 1951
101 Min.

Während einer Bahnfahrt wird in «Strangers on a Train» ein Tennisstar von einem Fremden angesprochen, der ihm ein merkwürdiges Geschäft vorschlägt: Er will die scheidungsunwillige Frau des Sportlers töten, der Champion soll dafür dessen verhassten Vater töten. Nachdem er ungefragt 'seinen' Teil des Mordplans ausgeführt hat, setzt er den vermeintlichen Partner unter Druck. «Man verlangt vom Publikum, fast zwei Stunden lang auf ein und dieselbe Fläche zu starren», hat Sir Alfred Hitchcock einmal gesagt, «da muss man schon etwas unterbringen, was das Interesse der Leute wachhält.» Der Krimimeister liebte das Spiel mit der Eisenbahn: Als Knabe soll er bereits intensiv Fahrpläne studiert haben. Bis Cary Grant freilich mit Eve Marie Saint in «North By Northwest » ein Schlafwagenabteil teilen durfte und die Kamera zum Einstieg in «Strangers On A Train» über Weichen flitzte, hatte Hitch manchen Zug fahren lassen. Der ganze Schlussteil von «Number 17» (1932) spielt sich auf einem rasenden Güterzug ab, auf dem acht Figuren nach dem Collier jagen, das längst ein Cockney eingesteckt hat. Hier wie in «Young And Innocent» reizte ihn am Zug nicht nur die Bewegung. Seine Züge fahren nachts und lassen Lichter über Gesichter tanzen oder schlucken im Pfiff der Lokomotive den Schrei einer Frau (39 Steps).

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